Inkontinenzbehandlung

Inkontinenz ist heute oft noch immer ein Tabuthema, über das ungern gesprochen wird. Dabei wird fast jede zweite Frau und nahezu jeder fünfte Mann mit Inkontinenz konfrontiert. Harn- und Stuhlinkontinenz verursachen nicht nur körperliche, sondern auch eine Reihe ernster psycho-sozialer Probleme.

Durch die Behandlung eines auf diesem Gebiet gesondert geschulten Physiotherapeuten, werden Frauen und Männer befähigt, eigenverantwortlich ein körperliches Training durchzuführen und sich gezielt mit ihrer Situation auseinanderzusetzen.

Häufige Symptome: Urinverlust beim Husten, Niesen, Lachen oder Hüpfen. Häufiger Harndrang pro Tag, bei nur kleinen Entleerungsmengen. Aber auch öfter auftretende Blasenentzündungen, können beobachtet werden.

Mögliche Ursachen: Als Folge von Geburten, Lageveränderungen der Bauchorgane, z.B. nach chirurgischen Eingriffen (Unterleibs- und Prostataoperationen), chronischen Atemwegserkrankungen (Hustenattacken) oder hormoneller Umstellung in den Wechseljahren.

Mögliche Therapie: Verbessern der Wahrnehmungsfähigkeit für Beckenboden, Atmung, Haltung, sowie der Zwerchfell- und Beckenbodenkoordination. Übungsangebote zur Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur, Informationen zu Hilfsmitteln und den Umgang mit der Inkontinenz im Alltag.